Die Anzeige und die Seite müssen zusammenpassen
Wenn eine Anzeige eine konkrete Wartung anbietet, sollte die Zielseite genau diese Leistung erklären. Muss der Besucher zuerst die ganze Unternehmenswebsite durchsuchen, geht der Zusammenhang verloren.
Eine Landingpage darf hochwertig gestaltet sein und trotzdem fokussiert bleiben. Der Unterschied zu einer allgemeinen Website liegt vor allem in der Aufgabe: Eine bestimmte Zielgruppe soll ein bestimmtes Angebot verstehen und den passenden nächsten Schritt finden.
Das Angebot auf den Punkt bringen
Die erste Überschrift sollte erklären, was du anbietest und für wen. Ein verständlicher Nutzen hilft beim Einordnen. Statt abstrakter Aussagen wie „Wir gestalten Zukunft“ kann ein Betrieb beispielsweise seine konkrete Leistung, Region und Arbeitsweise nennen.
Die Botschaft muss nicht alles gleichzeitig sagen. Die wichtigsten Informationen kommen zuerst; Umfang, Belege und Details folgen in einer sinnvollen Reihenfolge.
Diese sechs Elemente gehören in den Aufbau
Die konkrete Reihenfolge hängt vom Angebot ab. Als Arbeitsgrundlage sind die folgenden Elemente nützlich. Sie beschreiben die Fragen des Kunden und lassen sich auch auf einer mobilen Seite klar darstellen.
- Angebot: Was bekomme ich und für wen ist es geeignet?
- Nutzen: Was verbessert sich für mich als Kunde?
- Umfang: Welche Leistungen sind enthalten?
- Belege: Welche echten Projekte oder Erfahrungen helfen beim Einordnen?
- Ablauf: Was passiert nach meiner Anfrage?
- Kontakt: Wie kann ich einfach den nächsten Schritt gehen?
Das Formular braucht einen Zweck
Jedes Feld sollte bei der Bearbeitung helfen. Wer nur ein Erstgespräch möchte, muss möglicherweise noch keine langen Projektdaten liefern. Bei einem komplexen Angebot können wenige gezielte Angaben dagegen die Qualität des Gesprächs verbessern.
Beschriftungen, nachvollziehbare Pflichtfelder und verständliche Rückmeldungen helfen allen Nutzern. Auf dem Smartphone muss der Weg genauso funktionieren wie am großen Bildschirm. Ein hübscher Button allein ersetzt diese Prüfung nicht.
Verbesserungen mit einer konkreten Frage testen
Ein brauchbarer Test beginnt mit einer Hypothese: Vielleicht ist der Leistungsumfang unklar, vielleicht verspricht die Anzeige etwas anderes, vielleicht ist das Formular zu aufwendig. Wer alles gleichzeitig ändert, lernt weniger darüber, welcher Schritt geholfen hat.
Betrachte nicht nur die Zahl der Formulare. Auch Qualität, Weiterbearbeitung und Abschlüsse zählen. Mehr unpassende Anfragen können zusätzliche Arbeit erzeugen, ohne das Geschäft zu verbessern.
Ein einfaches Rechenbeispiel
Angenommen, 800 passende Besucher kommen monatlich auf die Seite. Steigt die Anfragenquote tatsächlich von einem auf zwei Prozent, entstehen acht zusätzliche Anfragen. Bei 25 Prozent Abschlussquote wären das rechnerisch zwei zusätzliche Kunden.
Das ist ein Szenario, keine Prognose. Es zeigt, warum die Seite und der Vertrieb zusammen betrachtet werden sollten. Erst gemessene Werte belegen, ob die angenommenen Verbesserungen erreicht wurden.
